Schokolade gefällig? – Pralinendesign

Die Klasse 8C hat sich in den letzten Wochen des 1. Halbjahres mit dem Künstler Claes Oldenburg und seiner außergewöhnlichen Kunst auseinandergesetzt.

Ganz im Sinne von kleinen alltäglichen Gegenständen, die man künstlerisch verfremdet, haben sie dann begonnen, mit Ton und Wasserfarben und auch organischen Materialien wie Nüssen und Pistazien, selbst Pralinen herzustellen. Auch das Berufsfeld des Food-Stylisten haben wir näher betrachtet.

Im Anschluss wurde das Thema noch um den Bereich der Werbung erweitert und die Schülerinnen und Schüler erschufen ein Werbeplakat oder einen Werbespot, um ihre Pralinen zu bewerben.

Hier ein paar der wundervollen Ergebnisse. Aber Achtung: Daran würde man sich doch eher die Zähne ausbeißen!

 

J. Jübermann

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Fell, Feder, Schuppen…Linien und Punkte – Tierzeichnungen mit dem Fineliner

Nachdem wir uns über das „Rhinocerus“ des Künstlers Albrecht Dürer dem Thema Grafik genähert hatten, untersuchten wir in den nächsten Unterrichtsstunden die grafischen Mittel Punkt und Linie genauer.

Bei einer Zeichen- und Fühlübung sollte dabei die Oberfläche eines Gegenstandes, zum Beispiel die eines Stückes Holz, möglichst so abgezeichnet werden, dass der Betrachter seine Oberfläche nachvollziehen kann. Genutzt werden durfte dabei nur ein schwarzer Fineliner.

Das war eine ganz schöne Herausforderung…

…aber mit ein bisschen Übung konnten auch die schwierigsten Oberflächen gezeichnet werden.

Wir fanden heraus, dass man genau überlegen muss, welches zeichnerische Mittel man einsetzt. Einige Oberflächen, wie zum Beispiel Sand, lassen sich eher mit Punkten darstellen, für andere nutzt man lieber Linien.

Ist diese Entscheidung getroffen, dann gilt es, weitere Überlegungen anzustellen. Die Schülerinnen und Schüler mussten sich für eine Linien- oder Punktstärke entscheiden. Ebenso mussten sie überlegen, wie dicht sie Linien und Punkte aneinander setzen. Für die Anwendung von Linien gilt außerdem, dass überlegt werden muss, welche Linienlänge man wählt und welche Ausrichtung die Linie annehmen soll.

Entstanden sind viele, sehr gute Fineliner-Zeichnungen, die das tierische Vorbild fast schon naturgetreu darstellen. Viel Spaß beim Entdecken!

„Das duschende Rhinocerus…“ – Eine Neuinterpretation des Nashorn von Albrecht Dürer

Das Rhinocerus von Albrecht Dürer ist laut Aussage der Schülerinnen und Schüler uralt…weit über 500 Jahre ist es her, dass der deutsche Künstler Dürer ein Nashorn, das er selbst nie gesehen hatte, darstellte.

Mithilfe von Beschreibungen und einer Skizze eines fremden Künstlers zeichnete Dürer zunächst das ihm unbekannte Nashorn, das mit einem Schiff nach Italien gebracht worden war. Später dann entwickelte er aus dieser Zeichnung einen Druckstock, um das Rhinocerus vervielfältigen zu können.

Diese Darstellung des Rhinocerus beschäftigt uns noch heute, denn sie lebt von einem Detailreichtum, der sehr exakte die Oberfläche eines Nashorns abbildet, obwohl Dürer diese nie selbst gesehen hatte. Dürer hat nur die grafischen Mittel Punkt und Linie eingesetzt. Diese jedoch so vielfältig, dass er es sogar schaffte, die panzerartige Wirkung der Oberfläche darzustellen.

Eben diese Fülle der Möglichkeiten sollten die Fünftklässler in der Anwendung der grafischen Mittel Punkt und Linie kennenlernen. Das Dürersche Rhinocerus bietet sich deshalb besonders zur Kunstbetrachtung an.

Um das uralte Rhinocerus jedoch in unsere Zeit zu holen, entschieden wir uns dazu, es neu zu interpretieren. Dabei sollte das Nashorn noch als solches zu erkennen bleiben, jedoch sollte es eine typisch menschliche Tätigkeit ausführen.

Dazu mussten die Gliedmaßen vom Rumpf getrennt und wieder neu zusammengesetzt werden. Das Nashorn kann mithilfe dieser Technik nun sogar auf dem Sofa ‚fläzen‘. Ergänzt wurden die neu arrangierten Körperhaltungen mit Finelinerzeichnungen, die, angelehnt an die Oberflächendarstellungen von Dürer, die grafischen Mittel von Punkt und Linie in ihrer Fülle nutzen sollten.

„Du hast den Durchblick!“ – Das Accessoire Brille – Design für einen bestimmten Anlass

In den vergangenen Wochen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 des Theodor-Heuss-Gymnasiums im Kunstunterricht mit dem Design von Brillen. Dabei sollten vor allen Dingen außergewöhnliche, auffällige Brillen entstehen, die nicht im normalen Alltag, sondern zu einem bestimmten Anlass, wie beispielsweise dem Oktoberfest, getragen werden können.

Es entstanden dabei sehr außergewöhnliche, lustige, farbenfrohe und kreative Brillen, die durchaus einen ‚Blick‘ wert sind ;0)

Zu sehen sind die Kunstwerke aktuell für etwa einen Monat im Schaufenster von Optiker Strunk am Marktplatz in Radevormwald, der sich bereit erklärt hat, unsere tollen Ergebnisse in fachlich passendem Ambiente zu präsentieren. Viiiiiiiiiielen Dank!

Köstliche Kleinigkeiten

Galerie

Diese Galerie enthält 11 Fotos.

  „Das Wasser läuft mir im Mund zusammen, wenn ich diese appetitliche Praline sehe!“ Was macht die schokoladigen Kleinigkeiten eigentlich so anziehend? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Schüler*innen der Klasse 6A und entwickelten Kriterien für appetitliche Pralinen. Die plastische … Weiterlesen

Stadtlandschaften – Raumdarstellung mithilfe der Zweifluchtpunktperspektive in der Jahrgangsstufe 9

Raum auf einer Fläche darzustellen, bedeutete für Künstler schon immer eine Herausforderung. Im Laufe der Zeit entwickelten sie deshalb Tricks und Kniffe, wie die Raumdarstellung besser gelingen konnte.

Einer dieser Tricks ist die Anwendung der Fluchtpunktperspektive. Nachdem die Schüler und Schülerinnen bereits in der Jahrgangsstufe 8 das Zeichnen mit einem Fluchtpunkt erlernt hatten, versuchten wir unser Glück nun mit zwei Fluchtpunkten.

Ziel war es, eine Stadtlandschaft mit zahlreichen Hochhäusern darzustellen. Die Räumlichkeit sollte zudem noch durch die Berücksichtigung des Lichteinfalls und durch den Aufbau der Häuser in einem Schuhkarton verstärkt werden. Eine Person sollte dabei im Vordergrund platziert werden und staunend zu den Hochhäusern aufblicken.

Typisch?! – Streber, Tussi und Mathelehrer

Wer kennt sie nicht? – Die Tussi, die stark geschminkt, mit pinker Handtasche und Kaugummi kauend den Klassenraum betritt. Oder, wer hat nicht bei ihm schon einmal über den Mathebüchern geschwitzt? – Der Lehrer, der im Winter Sandalen trägt, aber natürlich mit Socken (ist ja kalt ;)), eine Wanderhose und scheinbar zahlreiche Karohemden sein Eigen nennt.

Das ist natürlich absolutes Schubladendenken! Klar, eigentlich sollte man das vermeiden… den Menschen in seiner Individualität wahrnehmen, das Besondere an ihm schätzen lernen…

Manchmal ist es jedoch auch ausdrücklich erwünscht. Im Kunstunterricht zum Beispiel, wenn es darum geht, Typisches zu bestimmen und darzustellen. Das Bewusstmachen des ‚Schubladendenkens‘ und seine Funktionen kann dann vielleicht auch dazu beitragen, reflektierter mit dem eigenen sozialen Umfeld umzugehen.

Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Comic“ beschäftigten wir uns mit den verschiedenen Darstellungsmöglichkeiten von Comicfiguren und die Entwicklung eines eigenen ‚Typen‘.

Wir erarbeiteten uns zunächst verschiedene Möglichkeiten des schrittweisen Aufbaus einer Comicfigur und versuchten dann, den Figuren Leben einzuhauchen, indem wir die Mimik und Gestik der Figuren besonders in den Fokus nahmen.

Schließlich sollte jede/r Schüler/in eine Woche lang Mitschüler/innen und Lehrer/innen beobachten und herausfinden, welche verschiedenen ‚Typen‘ sich im eigenen schulischen Umfeld ‚tummeln‘.

Wichtig war es jedoch, dass keine bestimmte Person in den Fokus genommen werden sollte.

Stattdessen sollte stark vereinfacht und verallgemeinert werden. So entstanden die witzigen und mit einem Augenzwinkern zu betrachtenden Schüler- und Lehrertypen, die aktuell im PZ zu bewundern sind und in jeder Pause für kleine Lacher sorgen :o)