Verfremdung – die Parallelperspektive

Die Klasse 7D hat sich in den letzten Wochen mit der Parallelperspektive beschäftigt, also der einfachen Darstellung von Körpern im Dreidimensionalen. Nach einigen Übungen zu 3D-Buchstaben und Würfelgebilden durften sich die SchülerInnen zwischen zwei unterschiedlichen Aufgabenstellungen eine aussuchen.

Entweder sollten sie ihre Initialen in der Parallelperspektive zeichnen und diese dann durch Löcher, Balkone, Erhebungen und Vertiefungen verfremden. Dabei sollte mindestens eine Verbindungen zwischen den Buchstaben entstehen.

Oder sie sollten einen großen Quader in der Parallelperspektive zeichnen und diesen auf die oben genannte Art verfremden. Insgesamt sollten sowohl die Buchstaben als auch die Quader anschließend mit drei unterschiedlichen Helligkeiten eines Farbtons kolriert werden, um die Dreidimensionalität zu verstärken.

Der Rest blieb den SchülerInnen überlassen, die teilweise sehr kreativ wurden. Ein O wurde beispielsweise in eine Waschmaschine verwandelt oder aus den Initialen wurde ein wahres Wunderwerk aus Sportplatz und Labyrinth.

Viel Spaß beim Anschauen!

J. Jübermann

Comicstrip – ein Witz in drei Bildern

Die Klasse 6C hat sich in den letzten Wochen mit dem bunten und explosiven Thema des Comics auseinander gesetzt. Hierzu wurden verschiedene Übungen durchgeführt wie die Erstellung einer ganzen Wand aus Augen und Mündern oder den meist sehr amüsanten Versuch, unsere Bundeskanzlerin in eine Comicfigur zu verwandeln (hier waren die Jungs meist etwas gemein und die Mädchen meist etwas zu nett in der Umsetzung).

Im Anschluss erhielt jeder Schüler und jede Schülerin einen kurzen Witz, den sie in mehreren Schritten in einen Comicstrip verwandeln sollten.

Von einer ersten Skizze über die Erstellung der Hauptfiguren bis hin zum Anfertigen des Comic selbst mit einer passenden Überschrift erschufen die SchülerInnen eine Vielzahl von amüsanten und für ihr Alter qualitativ hochwertige Comicstrips, die wir euch und Ihnen nicht vorenthalten wollen. Momentan werden einige der Comics im Kunsttrakt ausgestellt.

Viel Spaß!

J. Jübermann

Screenshots

In der achten Jahrgangsstufe wurde die Epoche des Expressionismus besprochen anhand der Werke von Karl Schmidt-Rottluff, einem deutschen Künstler, der zu einem der wichtigstens Vertreter dieser Stilepoche gehört.

Mit einigen Malübungen wurde nicht nur das Thema der Farbe und ihrer Kontrastmöglichkeiten besprochen, sondern auch der Farbauftrag des Expressionismus geübt.

Die abschließende Praxisaufgabe wurde auf 40x50cm großen Leinwänden angefertigt, um einen würdigen Abschluss für die achte Klasse zu schaffen, die in der kommenden Jahrgangsstufe keinen Kunstunterricht haben werden. Als Vorlage sollten sich die Schülerinnen und Schüler ein besonders expressives Porträt als Vorlage für ihr Werk suchen. Da sich gerade bei Screenshots von Filmen besonders spannende Gesichtsausdrücke ergeben, wurde dies als mögliche Grundlage gegeben.

In insgesamt etwa sechs Wochen wurden die Vorlagen mittels Rastemethode auf die Leinwände übertragen und schließlich im expressionistischen Stil ausgearbeitet. Vorgaben waren nicht nur der expressive Gesichtsausdruck und der expressionistische Malstil, sondern auch das Vorhandensein von wirkungsvollen Farbkontrasten und eine spannende Komposition.

Die Bilder werden in der Schule in den Korridoren ausgestellt. Viel Spaß beim Schauen!

Text: J. Jübermann

Futuristische Stadt

Im Kunstunterricht der Klassen 8 wurde zum Thema Perspektive eine futuristische Stadt gezeichnet. Zu Beginn lernten wir die Grundlagen wie raumschaffende Gestaltungsmittel (Staffelung, Überdeckung usw.), die Konstruktion der Einfluchtpunktperspektive und die Perspektive mit zwei Fluchtpunkten.

Dies haben wir anhand von einigen Übungen (Häuser, Kreise, Quader) ausprobiert.

Bei der Hauptaufgabe sollten die Gebäude in der Luft schweben, schraffiert und zu einem selbst gewählten Fluchtpunkt ausgerichtet werden. Bewertet wurden die Richtigkeit der Perspektive, die Gesamtwirkung der Stadt, die Komplexität der einzelnen Bestandteile und die Richtigkeit der Schraffur.

Wir hatten für die Stadt drei Wochen á zwei Schulstunden Zeit, das gesamte Thema behandelten wir für zwei Monate.

Viel Spaß mit den Bildern!
Carina, Tara, Jule, Sophia (8C)

Ein neuer Zoo – Wir als Architekten

Galerie

Diese Galerie enthält 8 Fotos.

Seit Ende Januar arbeiten die sechsten Klassen unserer Schule an einem Modell für einen Zoo. Die Grundlage war eine DIN A3-Pappe und die Besonderheit war, dass die Zäune der Tiergehege aus Streichhölzern gebaut werden mussten. Der Boden bestand unter anderem … Weiterlesen

Gesucht: Ein Haus für meine Schnecke

Arbeiten mit Ton in Klasse 5

Um den Schülern zu zeigen, dass ihre Finger nicht nur dafür da sind, auf ihren Smartphones herum zu tippen, sondern auch Dinge entwerfen und herstellen können, wurde der Werkraum auf Vordermann gebracht und der Ton aus seiner Kiste geholt.

Die Fünftklässler lernten zuerst in zwei kleinen Übungen die unterschiedlichen Fertigkeiten kennen, die sie um Umgang mit Ton beachten mussten.

Zuerst erhielten sie einen Klotz aus Ton und waren begeistert davon, dass man diesen erst einmal richtig durchkneten musste. Die erste Übung bestand darin, aus einem Stück Ton ein Tier zu formen. Wichtig hierbei ist es, materialgerecht zu arbeiten, das heißt im Umgang mit Ton: wenn er zu trocken wird, muss man ihn anfeuchten. Einzelne Tonklumpen können nicht einfach aneinander gedrückt werden – diese leidliche Erfahrung sammelte jeder zweite, als eine Woche später die Beine oder Arme der Tiere einfach abfielen. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten haben unsere Schüler ein paar wunderbare Tiere erstellt, die sie im Nachhinein mit Wasserfarben kolorieren konnten:

 

Die zweite Übung war schon etwas komplizierter: Aus einem Stück Ton musste zuerst eine Kugel geformt werden, die dann mithilfe von Linealen halbiert und ausgehöhlt wurde. Die beiden Kugelhälften wurden dann wieder zusammen gefügt und verstrichen, so dass man die Schnittstellen nicht mehr entdecken konnte.

Und was kann man aus einer Kugel besser machen als einen Kugelfisch?

 

Im Anschluss an diese beiden Vorübungen kamen wir schließlich zu unserer Hauptarbeit, in der wir das Gelernte anwenden wollten. Ausgangspunkt war die kleine Nacktschnecke Siggi, die sehr traurig über den Umstand war, dass sie keine Schneckenhaus besaß.

Die Schüler sollten sich nun also ein Schneckenhaus überlegen, in dem sie Siggi einziehen lassen wollen. Diese Ideen durften gerne auch sehr ausgefallen sein und der Fantasie war keine Grenzen gesetzt bis auf die Größe. Immerhin sollte Siggi seine Schnecke auf seinem Rücken mit sich herum tragen. Die Ergebnisse können Sie im Folgenden betrachten:

Text: Jübermann

Stillleben – Vanitas 2015

Galerie

Diese Galerie enthält 11 Fotos.

In der zehnten Klasse beschäftigen wir uns mit den unterschiedlichen Möglichkeiten, Bilder zu analysieren und zu beschreiben. Zu einer der untersuchten Bilderkategorien gehören die Stillleben, die man in der Kunstgeschichte immer wieder vorfindet. Um ein solches Stillleben, das gerade in … Weiterlesen