Rot, blau, gelb, grün, … Die Vielfältigkeit des Themas Farbe

Mit dem Thema Farbe könnte man sich grundlegend sicherlich ein halbes Jahr oder mehr im Kunstunterricht beschäftigen. Da natürlich auch noch andere spannende Techniken und Inhalte bearbeitet werden müssen, haben wir uns in diesem Jahr die für uns wichtigsten Aspekte des großes Themenfeldes herausgesucht.

Nachdem wir die Anordnung der Farben im Kreis und die Unterscheidung von Primär- und Sekundärfarben thematisiert hatten, stellten wir eigene Farben aus Naturmaterialien wie Curry oder Zimt her. Ebenso extrahierten wir mit der Chromatographie die Bestandteile von Sekundärfarben.

Im Anschluss beschäftigten wir uns dann mit dem Komplementärkontrast. Der „Kampf der Farben“ zeigt, wie die jeweiligen Komplementärfarben zusammen wirken. Genauso gut kann man diese Wirkung auch in den Malereien erkennen, die unsere Handabdrücke in den verschiedenen Komplementärfarben und ihren unterschiedlichen Helligkeitsgraden zeigen.

Anschließend beschäftigten wir uns mit der Funktion von Farben in der Natur und fanden heraus, das viele Tiere Farben nutzen, um sich zu tarnen. Mit selbst gesammeltem Laub stellten wir daraufhin einen Waldboden dar und gestalteten Tiere in ihrer Farbigkeit so, dass sie in diesem Lebensraum möglichst gut getarnt werden.

Frisch aus dem Ofen! – Pizza Hawaii, Pizza Western, Pizza Salami … – Täuschend echt gemalte Pizzen der Jahrgangsstufe 7

Galerie

Diese Galerie enthält 14 Fotos.

Warum nicht einmal etwas malen, das man sehr gut kennt? Aber eine Pizza zu malen, das kam den meisten Schülerinnen und Schülern dann doch seltsam vor… Nach und nach entdeckten sie jedoch, dass das einfache Pizza-Motiv doch so einige Herausforderungen … Weiterlesen

Verfremdung – die Parallelperspektive

Die Klasse 7D hat sich in den letzten Wochen mit der Parallelperspektive beschäftigt, also der einfachen Darstellung von Körpern im Dreidimensionalen. Nach einigen Übungen zu 3D-Buchstaben und Würfelgebilden durften sich die SchülerInnen zwischen zwei unterschiedlichen Aufgabenstellungen eine aussuchen.

Entweder sollten sie ihre Initialen in der Parallelperspektive zeichnen und diese dann durch Löcher, Balkone, Erhebungen und Vertiefungen verfremden. Dabei sollte mindestens eine Verbindungen zwischen den Buchstaben entstehen.

Oder sie sollten einen großen Quader in der Parallelperspektive zeichnen und diesen auf die oben genannte Art verfremden. Insgesamt sollten sowohl die Buchstaben als auch die Quader anschließend mit drei unterschiedlichen Helligkeiten eines Farbtons kolriert werden, um die Dreidimensionalität zu verstärken.

Der Rest blieb den SchülerInnen überlassen, die teilweise sehr kreativ wurden. Ein O wurde beispielsweise in eine Waschmaschine verwandelt oder aus den Initialen wurde ein wahres Wunderwerk aus Sportplatz und Labyrinth.

Viel Spaß beim Anschauen!

J. Jübermann

Comicstrip – ein Witz in drei Bildern

Die Klasse 6C hat sich in den letzten Wochen mit dem bunten und explosiven Thema des Comics auseinander gesetzt. Hierzu wurden verschiedene Übungen durchgeführt wie die Erstellung einer ganzen Wand aus Augen und Mündern oder den meist sehr amüsanten Versuch, unsere Bundeskanzlerin in eine Comicfigur zu verwandeln (hier waren die Jungs meist etwas gemein und die Mädchen meist etwas zu nett in der Umsetzung).

Im Anschluss erhielt jeder Schüler und jede Schülerin einen kurzen Witz, den sie in mehreren Schritten in einen Comicstrip verwandeln sollten.

Von einer ersten Skizze über die Erstellung der Hauptfiguren bis hin zum Anfertigen des Comic selbst mit einer passenden Überschrift erschufen die SchülerInnen eine Vielzahl von amüsanten und für ihr Alter qualitativ hochwertige Comicstrips, die wir euch und Ihnen nicht vorenthalten wollen. Momentan werden einige der Comics im Kunsttrakt ausgestellt.

Viel Spaß!

J. Jübermann

Screenshots

In der achten Jahrgangsstufe wurde die Epoche des Expressionismus besprochen anhand der Werke von Karl Schmidt-Rottluff, einem deutschen Künstler, der zu einem der wichtigstens Vertreter dieser Stilepoche gehört.

Mit einigen Malübungen wurde nicht nur das Thema der Farbe und ihrer Kontrastmöglichkeiten besprochen, sondern auch der Farbauftrag des Expressionismus geübt.

Die abschließende Praxisaufgabe wurde auf 40x50cm großen Leinwänden angefertigt, um einen würdigen Abschluss für die achte Klasse zu schaffen, die in der kommenden Jahrgangsstufe keinen Kunstunterricht haben werden. Als Vorlage sollten sich die Schülerinnen und Schüler ein besonders expressives Porträt als Vorlage für ihr Werk suchen. Da sich gerade bei Screenshots von Filmen besonders spannende Gesichtsausdrücke ergeben, wurde dies als mögliche Grundlage gegeben.

In insgesamt etwa sechs Wochen wurden die Vorlagen mittels Rastemethode auf die Leinwände übertragen und schließlich im expressionistischen Stil ausgearbeitet. Vorgaben waren nicht nur der expressive Gesichtsausdruck und der expressionistische Malstil, sondern auch das Vorhandensein von wirkungsvollen Farbkontrasten und eine spannende Komposition.

Die Bilder werden in der Schule in den Korridoren ausgestellt. Viel Spaß beim Schauen!

Text: J. Jübermann

Futuristische Stadt

Im Kunstunterricht der Klassen 8 wurde zum Thema Perspektive eine futuristische Stadt gezeichnet. Zu Beginn lernten wir die Grundlagen wie raumschaffende Gestaltungsmittel (Staffelung, Überdeckung usw.), die Konstruktion der Einfluchtpunktperspektive und die Perspektive mit zwei Fluchtpunkten.

Dies haben wir anhand von einigen Übungen (Häuser, Kreise, Quader) ausprobiert.

Bei der Hauptaufgabe sollten die Gebäude in der Luft schweben, schraffiert und zu einem selbst gewählten Fluchtpunkt ausgerichtet werden. Bewertet wurden die Richtigkeit der Perspektive, die Gesamtwirkung der Stadt, die Komplexität der einzelnen Bestandteile und die Richtigkeit der Schraffur.

Wir hatten für die Stadt drei Wochen á zwei Schulstunden Zeit, das gesamte Thema behandelten wir für zwei Monate.

Viel Spaß mit den Bildern!
Carina, Tara, Jule, Sophia (8C)

Ein neuer Zoo – Wir als Architekten

Galerie

Diese Galerie enthält 8 Fotos.

Seit Ende Januar arbeiten die sechsten Klassen unserer Schule an einem Modell für einen Zoo. Die Grundlage war eine DIN A3-Pappe und die Besonderheit war, dass die Zäune der Tiergehege aus Streichhölzern gebaut werden mussten. Der Boden bestand unter anderem … Weiterlesen