Den Betrachter verwirren – Illusionen entwickeln in den Klassen 7b und 7c

Dass Künstler ihre Betrachter gern verwirren, ist kein Geheimnis… Die Illusionen der Op-Art (Optical Art) spielen mit Augentäuschungen. Op-Art-Künstler entwickelten aus scheinbar einfach anmutenden schwarz-weiß Mustern ganze Räume, die jeden Kunstbetrachter faszinieren.

In der Jahrgangsstufe 7 versuchten die Schülerinnen und Schüler zu ergründen, wie ihnen diese Illusion gelingt. Wir stellten beim Vergleich mehrerer Op-Art-Bilder fest, dass alle Künstler die einfachen, raumschaffenden Mittel, die den Schülerinnen und Schülern bereits aus der Jahrgangsstufe 6 bekannt sind, einsetzen.

So wird das angewandte Muster zum Horizont immer kleiner, Linien laufen auf einen Fluchtpunkt zu und die im Vordergrund liegenden Bildelemente verdecken die im Hintergrund befindlichen.

Mit diesen Erkenntnissen wurde zunächst ein Raum im Op-Art-Stil entwickelt.

Anschließend lernten die Siebtklässler eine weitere Möglichkeit kennen, Raum auf einer zweidimensionalen Fläche zu erzeugen. Wir widmeten uns der Parallelperspektive, mit deren Hilfe aus einem Quadrat ein Würfel entsteht. Dabei verlaufen sowohl die horizontalen, die vertikalen wie auch die in die Tiefe gehenden Linien parallel zueinander.

Die Schülerinnen und Schüler konstruierten ihre gewählten Körper mit einem Geodreieck und färbten sie dann noch entsprechend des Lichteinfalls. Ausgeschnitten und in den Op-Art-Raum eingeklebt, scheinen die Körper darin zu schweben und unterstützen so noch zusätzlich die Raumillusion.

 

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